Kosten

Die Vergütung, die ein Rechtsanwalt für seine Tätigkeit verlangen darf, richtet sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Den Text des Gesetzes können Sie unter http://bundesrecht.juris.de/rvg/index.html abrufen.

In Zivilsachen richtet sich die Vergütung einerseits nach dem Streitwert, also dem Betrag, über den die Parteien sich auseinandersetzen, und andrerseits nach dem Arbeitsaufwand. Sofern der Mandant die Kosten nicht aufbringen kann, kann im gerichtlichen Verfahren Prozesskostenhilfe beantragt werden.

Grundsätzlich muss der Gegner die Kosten des Rechtsanwalts tragen, wenn er sich im Verzug befindet oder eine Rechtsgutverletzung begangen hat. Das gilt insbesondere bei der Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen nach einem Verkehrsunfall.

Im Strafrecht sind der Arbeitsaufwand, die Schwierigkeit und die Bedeutung der Sache für die Vergütung maßgeblich. Die Kosten für eine normale Strafverteidigung vor dem Amtsgericht mit einem Verhandlungstag belaufen sich auf etwa 800 bis 1.300 Euro. Wenn das Verfahren schon durch die Staatsanwaltschaft eingestellt wird, sind die Kosten deutlich niedriger. Eine Kostentragung durch den Staat für arme Angeklagte gibt es nicht. Nur bei besonders schweren Vorwürfen liegt ein Fall der notwendigen Verteidigung vor. Dann wird der Verteidiger auf Antrag zum Pflichtverteidiger bestellt und erhält ein Grundhonorar zunächst von der Staatskasse. Im Fall einer Verurteilung fordert die Staatskasse die Pflichtverteidigervergütung aber von dem Verurteilten zurück.

Bei vielen komplizierten Strafsachen, insbesondere im Bereich des Wirtschaftsstrafrechts, reichen die gesetzlichen Gebühren nicht aus, um die zum Teil sehr zeitaufwendige Bearbeitung der Sache abzudecken.  Dann ist die Vereinbarung eines Stundenhonorars sinnvoll und notwendig.

Da ich mich um eine günstige Kostenstruktur bemühe und kein unnötig aufwendiges und protziges Büro unterhalte, kann ich vergleichsweise günstige Stundensätze anbieten. Diese liegen in der Regel bei 150 Euro.

Wichtig ist mir in jedem Fall, frühzeitig über die entstehenden Kosten und ihren Ausgleich zu sprechen. Dabei wird in aller Regel auch die Vereinbarung (und Zahlung) eines Vorschusses notwendig sein.